| Audio Feature | Wertebereich | Bedeutung |
| Pitch (fcomb) | ≥ 0 | Schätzt die Tonhöhe mithilfe eines schnellen Kammfilters, der nach harmonischen Mustern sucht. Ideal für einfache, klar strukturierte Klänge. |
| Pitch (mcomb) | ≥ 0 | Nutzt mehrere parallele Kammfilter, um die Grundtonhöhe auch aus komplexen oder obertonreichen Frequenzspektren präzise herauszufiltern. |
| Pitch (specacf) | ≥ 0 | Berechnet die Tonhöhe durch Autokorrelation direkt innerhalb des Frequenzspektrums. Hilft dabei, wiederkehrende Muster in den Obertönen zu finden. |
| Pitch (schmitt) | ≥ 0 | Ein zeitbasierter Detektor, der die Tonhöhe über Signal-Schwellenwerte (Schmitt-Trigger) schätzt. Sehr schnell, aber anfällig für Rauschen. |
| Pitch (yin) | ≥ 0 |
Die Grundfrequenz in Hz, berechnet nach der präzisen YIN-Autokorrelationsmethode
im Zeitbereich. |
| Pitch (yinfft) | ≥ 0 | Eine Variante des YIN-Algorithmus, die im Frequenzbereich (mittels FFT) arbeitet. Sie kombiniert Schnelligkeit mit einer sehr guten Genauigkeit. |
| Pitch (yinfast) | ≥ 0 | Eine extrem optimierte und schnellere Version von YIN, die speziell für Echtzeitanwendungen mit minimaler Verzögerung entwickelt wurde. |
| Tempo | ≥ 0 | Analysiert die rhythmischen Impulse der Audiodatei und berechnet die durchschnittliche Geschwindigkeit in Beats Per Minute (BPM). |
| Tempo confidence | 0 bis 1 | Gibt an, wie sicher sich der Algorithmus beim Takt ist. Ein Wert nahe 1 bedeutet, dass ein sehr stabiler, klarer Rhythmus erkannt wurde. |
| Onset (energy) | ≥ 0 | Erkennt Notenbeginne durch plötzliche Sprünge in der Gesamtlautstärke. Funktioniert besonders gut bei perkussiven Instrumenten wie Trommeln. |
| Onset (hfc) | ≥ 0 | Reagiert auf Energieanstiege im hohen Frequenzbereich (High Frequency Content). Ideal für knackige Anschläge wie Becken oder Gitarren-Zupfen. |
| Onset (complex) | ≥ 0 | Analysiert Änderungen von Lautstärke und Phase gleichzeitig. Erkennt sowohl perkussive als auch sanfte, melodische Tonwechsel sehr zuverlässig. |
| Onset (phase) | ≥ 0 | Misst Phasenverschiebungen im Signal, um Tonwechsel zu registrieren. Eignet sich gut für weiche, fließende Übergänge ohne harten Anschlag. |
| Onset (specdiff) | ≥ 0 | Berechnet die spektrale Differenz aufeinanderfolgender Momente. Erkennt allgemeine Änderungen der Klangfarbe und Textur im Audio. |
| Onset (kl) | ≥ 0 | Nutzt die Kullback-Leibler-Divergenz, um statistische Unterschiede im Frequenzspektrum zu messen und so neue Töne zu identifizieren. |
| Onset (mkl) | ≥ 0 | Eine modifizierte, recheneffizientere Variante des KL-Verfahrens, die besonders empfindlich auf Änderungen der spektralen Zusammensetzung reagiert. |
| Onset (specflux) | ≥ 0 | Misst den spektralen Fluss, also wie schnell neue Energie in bestimmte Frequenzen fließt. Gut geeignet für dynamische Musikstücke. |